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Die Route “Rekordverdächtig” (ca. 2,7 km)

 

„Hamburgs Kultlauf – 28.816 auf den Beinen“ schrieb das Hamburger Abendblatt am 16. Juni 2008. Gemeint waren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des damaligen HSH Nordbank Run, die sich auf 964 Teams verteilt die HafenCity erliefen. Ein Rekord, der seinesgleichen sucht. Die siebte Ausgabe des einzigartigen Firmenlaufes hatte jedoch nicht nur aufgrund dieser beeindruckenden Zahlen eine enorme Strahlkraft.

 

 

Das Lauffest vom 14. Juni 2008 war mit so vielen besonderen Momenten, großen Emotionen und Highlights gespickt, sodass man auch 13 Jahre später gerne seitenweise in Erinnerungen schwelgen möchte.

Wir haben EINE Besonderheit exemplarisch rausgesucht (bevor wir näher auf den Originalstreckenverlauf des Rekordjahres eingehen): die Teilnahme des Teams Special Olympics Deutschland (SOD). Mehrere hundert Menschen mit geistiger Behinderung und ihre Begleiter sowie eine Reihe prominenter Unterstützer (darunter Willi Lemke, ehemaliger Bremer Bildungssenator und damals frisch im Amt des Sonderberaters für Sport bei den Vereinten Nationen, Corny Littmann vom FC St. Pauli und Dietrich Wersich, der damalige Sozialsenator der Freien und Hansestadt Hamburg) machten sich mit einer Fackel auf die vier Kilometer durch die HafenCity. Hintergrund: Die Flamme war seit Anfang Juni 2008 in Deutschland unterwegs. Zwei Tage später wurden mit ihr die nationalen Spiele für Menschen mit geistiger Behinderung in Karlsruhe eröffnet.

Das allein wäre schon eine herausragende Geschichte gewesen. Doch es kam noch besser: Als die SOD-Läufer ins Ziel kamen, übergaben sie die Flamme an eines der vielen noch am Start stehenden Teams, deren Mitglieder sie erneut mit auf ihre HafenCity-Runde nahmen. So wurde die Flamme immer wieder von Team zu Team übergeben und entfachte ganztägig als verbindendes Element das Feuer in den Herzen der Teilnehmer und Zuschauer an der Strecke.

Apropos Strecke: Die Luftaufnahme vom westlichen Teil der HafenCity zeigt in beeindruckender Weise, was die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Sommer 2008 zu sehen bekamen. Wer beim diesjährigen Charity Run die Strecke „Rekordverdächtig“ unter die Füße nimmt, kann also laufend den Live-Abgleich vornehmen, z.B. zur heutigen baulichen Situation im Bereich des Überseequartiers.

Der Nordteil des nach seiner Fertigstellung großstädtischsten und publikumsintensivsten Quartiers der HafenCity bietet einen Mix aus Wohnen, Büro, Einzelhandel, Gastronomie sowie Einzelhandel und ist bereits seit einigen Jahren „am Netz“. Der Überseeboulevard als zentrale Ader ist im Jahresverlauf Schauplatz unterschiedlichster Angebote, wie z.B. dem Food Lovers Market, großartigen OPEN ART Ausstellungen, Langschläfer-Flohmärkte oder der Weihnachtsmarkt mit der beliebten Eisbahn – und immer einen Besuch wert! 2019 wurde mit der Kombination aus einzigartigem Stadthotel inkl. Hafenbühne, Premiumkino (Pierdrei) sowie einem benachbarten Wohngebäude (KPTN) das letzte Ensemble des nördlichen Überseequartiers fertiggestellt. Es liegt zwischen Sandtorkai und Tokiostraße und kann bei der Absolvierung der ca. 3,4 kilometerlangen Strecke unter die Lupe genommen werden.

Der im Bau befindliche Südteil des Überseequartiers (Westfield Hamburg-Überseequartier) ist derzeit die mit Abstand größte und wuseligste Baustelle im gesamten Stadtteil. 20 in den Himmel ragende Kräne zeugen von ununterbrochener Betriebsamkeit auf dem riesigen Areal des Mixed-Use-Projektes, das Raum zum Leben und Arbeiten mit attraktiven Kultur- und Freizeitangeboten sowie innovativen Einkaufs- und Entertainmentkonzepten verbinden wird.

Das ebenfalls integrierte, innovative Kreuzfahrtterminal wird nach seiner Fertigstellung die Funktionen des ehemaligen temporären Cruise Centers Hamburg HafenCity übernehmen. Das aus ausgedienten Containern errichtete Provisorium am Chicagokai diente über 15 Jahre als Abfertigungsterminal bei Anläufen von Kreuzfahrtschiffen und Ocean Linern wie der Queen Mary 2. Kultstatus hat es nicht zuletzt aufgrund des HafenCity Run erlangt: Bei mehr als zehn Ausgaben des Laufes wurde es für die Taschenaufbewahrung und als Raum für die Umkleiden genutzt und war somit zentraler Anlaufpunkt im Veranstaltungszentrum. Am Startpunkt unserer Route kann man einen Blick auf den überwiegend blauen „Flachbau“ erhaschen, der im Schatten des entstehenden südlichen Überseequartiers mehr und mehr wie eine Randerscheinung wirkt.

Kleiner Tipp zum Abschluss: Wenn Sie nach dem Passieren der Magdeburger Brücke vom Gehweg auf der Überseeallee nach links auf den Gehweg der Shanghaiallee abbiegen, präsentieren sich Ihnen Musterfassadenelemente für das südliche Überseequartier. Sie geben einen Ausblick auf die spätere Gestalt des Quartiers, dessen Ziel es ist, ein pulsierender Treffpunkt für Einheimische und Touristen zu werden.

Viel Spaß bei der spannenden Zeitreise mit ansteigender Zielgeraden auf den Marco-Polo-Terrassen!

Kartenmaterial zur Orientierung

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